Krasses Kind

Heute hat unsere Maus das erste (und das zweite) Mal im Schlaf gemerkt, dass sie Pipi muss und rechtzeitig Bescheid gesagt. Der Hammer. (Sie trinkt sehr viel nachts, deshalb muss Pipi machen immer noch sein.) 

Großes Mädchen 

Unsere Maus ist jetzt schon fast 3 Jahre alt. Und sie kommt uns schon soo groß vor. Sie spricht endlos lange Sätze mit Nebensätzen, sagt danke und bitte und zählt bis 15.

Sie ist tagsüber trocken (mit wenigen Ausnahmen) und wäre es so gerne auch nachts. Aber sie schläft einfach zu fest und merkt noch nicht, wenn Pipi kommt. Finden wir nicht schlimm, nur sie selbst ärgert sich immer. 

Und heute haben wir die erste Nacht ohne Schnuller hinter uns. Die Schnullerfee hat ihr eine kleine Plüschkatze gebracht. Das Einschlafen war schwierig, hat aber letztendlich geklappt. 

Sie sagt ihre Meinung, auch anderen Kindern gegenüber. Ihre beste Freundin ist gerade 5 geworden und wohnt gegenüber. Mit 96 Zentimetern überragt sie die meisten Kinder in ihrem Alter. Kombiniert mit ihrem Sprachtalent führt das oft dazu, dass sie älter geschätzt wird. 

Sie hat mein Gedächtnis und weiß Nebensächlichkeiten noch nach Tagen ganz genau. Der Papa ist schon etwas verzweifelt deswegen – jetzt hat er keine Chance mehr. 😉

Huch? 

Ich habe das Gefühl, unser Kind macht gerade mehrere Sprünge auf einmal. Plötzlich zieht sie sich fast komplett alleine an (nur bei den Ärmeln der Shirts braucht sie manchmal Hilfe – Unterhose, Unterhemd, Hose, Socken und Schuhe klappen), deckt heute morgen alleine den Tisch, indem sie alleine den Kühlschrank öffnet, dann alleine ihren TrippTrapp vor den Kühlschrank stellt, hoch steigt, die Marmelade raus holt, runter steigt und auf den Tisch stellt und möchte am liebsten sofort Fahrrad fahren lernen. Kind, du bist doch noch nicht mal drei! 

Wie geht’s uns so? 

Im Moment staunen mein Mann und ich jeden Tag aufs Neue über unsere Maus. Sie ist jetzt tagsüber komplett trocken, nur beim großen Geschäft in der Kita gibt es manchmal noch Unfälle (ich sag nur: Spielzeug bewachen…). 

Dazu die kurzen (kinnlangen) Haare und die unglaublich weit entwickelte Sprache und sie wirkt so groß. Wahnsinn. 

Die Haare wollte sie selbst kurz haben und mag den Schnitt sehr. 

Was uns gerade massiv auffällt: Sie nimmt jetzt an den Gesprächen meines Mannes und mir teil. Er fragte mich, ob ich die Mülltonne schon rein gebracht hätte, ich sagte, ich hätte sie zumindest vor das Gartentor gestellt. Da sagt unsere Kleine: „Danke Mama, dann müssen wir das jetzt nicht machen.“ 😮 

Sie trotzt immer noch kaum, bislang gab es in ihrem 32monatigem Leben einen einzigen Trotzanfall im Supermarkt. Damit können wir gut leben. Sie sagt von alleine danke und bitte und schenkt auch mal gerne etwas. Körperkontakt braucht sie immer noch viel. Und ob wir den Schnuller zum schlafen noch mal loswerden… 

Sie ist 94cm groß und wiegt 14 kg. Wenn sie Laufrad fährt, müssen wir zum Teil nebenher rennen, so schnell ist sie. Und in 4 Monaten wird sie schon 3. Der Hammer. 

Schwimmbad 

Gestern waren wir seit etwa 1,5 Jahren wieder mit der Maus im Schwimmbad. Sie hatte in der Zeit Angst vor Wasser. Das ist jetzt weg und sie hatte sich gewünscht, ins Schwimmbad zu gehen. 

Wir hatten als Begrüßungsgeschenk der Stadt zum Einzug Eintrittsgutscheine bekommen, die haben wir gleich genutzt. Nach dem Mittagsschlaf ging es los. Zu Fuß sind wir in 5 Minuten da – in der „Innenstadt“ zu wohnen ist schon toll. Die Maus durfte sich eine Badehose aussuchen, fand es aber etwas doof, dass die ja „aussieht wie eine Windel“ (etwas bauschig). 😉

Wir sind in die Sammelumkleide gegangen. Die Maus hat sich selbst so weit ausgezogen, wie sie es kann (aus den Ärmeln kommt sie noch nicht alleine raus). Badehose an und los. Duschen vorher wollte sie nicht, ließ sich aber von mir überreden. Es gibt dort ein großes Schwimmerbecken, ein Nichtschwimmer-Becken, eins mit Wasserpilz und einem Whirlpool und ein Babybecken. Die Maus wollte gleich ins Schwimmerbecken 😳 wir sind dann aber doch in ein anderes gegangen. Sie trägt ja keine Schwimmflügel, weil wir da nichts von halten. Dabei bleiben muss man eh und mit den Dingern lernen die Kinder später schwimmen. Beim Babyschwimmen haben die Kleinen gelernt, dass die mit Armen und Beinen strampeln müssen, um vorwärts zu kommen. Und nach etwas Eingewöhnungszeit wusste sie das auch wieder. Man muss ihr dann nur unter den Bauch fassen und mit dem Gestrampel kommt sie voran. 😍 Sie hatte sooo viel Spaß. 

Nach 1,5 Stunden sind wir gegangen. Ich finde Schwimmbäder blöd und total langweilig. Außerdem ist mir eigentlich immer kalt. 

Abends im Bett erzählte sie uns dann noch, dass schwimmen wie fliegen im Wasser ist und fragte, ob denn jetzt (also nachts) noch Wasser im Schwimmbad ist. Und wo die Leute jetzt sind, die vorhin geschwommen sind. Sie macht sich wirklich unglaublich viele Gedanken. 💕

Trocken werden im tiefsten Winter

Unsere Maus scheint es wirklich durchzuziehen: Sie wird trocken. Zuhause klappt das inzwischen super, nur das große Geschäft geht noch öfter in die Unterhose. Pipi schafft sie mit ganz wenigen Ausnahmen ins Töpfchen oder die Toilette. Auch in der Kita geht sie regelmäßig auf die kleine Kindertoilette. 

Nun sind wir ja am Wochenende öfter draußen oder anderweitig unterwegs. Da sie aber Angst bekommt, wenn was anders ist, nehmen wir gerade tatsächlich das Töpfchen im Rucksack mit. Hatte das noch jemand? Im Winter ist das echt besonders schwierig. 

Manchmal möchte sie glaube ich wieder zurück zur Windel, aber wir versuchen, ihr das Selbstbewusstsein zu geben, dass sie das kann. 

Wie lief das Trockenwerden bei euch? 

2,5 Jahre

Meine liebe Maus, nun bist du schon (etwas länger) zweieinhalb. 

Gerade schlägst du dich wirklich gut im trocken werden – wir sind total beeindruckt. Drinnen trägst du nun Unterhosen, draußen und nachts gibt es noch eine Windel. Das ist im Winter auch nicht so einfach. 

Du redest…und redest…und redest… 😉🙃 Unendlich lange Sätze oder Fragen: „Mama, wenn du fertig gegessen hast, kommst du dann mit mir spielen?“ etc. Auch die Kita ist immer wieder überrascht, wie weit du bist. Im Moment sprichst du allerdings öfter absichtlich undeutlich, weil du wieder ein Baby sein möchtest. Vermutlich geht dir das einfach auch ein bisschen schnell. 

Durchschlafen tust du immer noch nicht, aber 4 Stunden am Stück sind es regelmäßig. Und mal sind auch 6 oder 7 dabei. Du schläfst in deinem Bett ein und krabbelst meist gegen 3 Uhr zu Papa ins große Bett. Du gehst um 18.30 Uhr ins Bett und schläfst gegen 19 Uhr bis 7 Uhr, manchmal möchtest du auch schon um 5 Uhr aufstehen. Dann knipst du einfach das Licht an 😁

Das Zähneputzen war eine Zeit lang ganz ganz anstrengend mit dir, bis wir uns schlicht für Bestechung entschieden haben: Du darfst ein Video mit der Maus schauen, aber nur wenn das Zähneputzen gut läuft. Das funktioniert nicht immer, aber immer öfter. Anfang Februar sind wir nochmal beim Zahnarzt um checken zu lassen, ob der Schnuller deine Zähne verschiebt. Eine kleine Lücke war letztes Mal schon zu sehen und wenn es mehr wird, muss er jetzt weg. 

Du warst schon beim Friseur, bei der Zahnärztin, du hast schon den Nikolaus getroffen und den Weihnachtsmann knapp verpasst. 

Du wiegst knapp 14 Kilogramm und bist 94cm groß. 

Jahresrückblick

​1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
8
2. Zugenommen oder abgenommen?
Ich nehme bei psychischem Stress immer ab, deshalb gab es mehrere Phasen, in denen ich abgenommen habe.
3. Haare länger oder kürzer?
gleich lang
4. Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Kurzsichtiger – ich trage seit 2 Wochen das erste Mal in meinem Leben eine Brille.
5. Mehr Kohle oder weniger?
Zwei Gehaltserhöhungen, dafür extrem hohe Kinderbetreuungkosten durch die Kinderfrau. Also ungefähr gleich.
6. Besseren Job oder schlechteren?
gleicher Job mit besserem Chef
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Wir haben ein Haus gekauft – mehr! 😊
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
nix
9. Mehr bewegt oder weniger?
Etwas mehr.
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Viele – ich selbst hänge gerade in einer Endlosschleife fest… 😕
11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Der Norovirus, bei dem mein Mann im Krankenhaus gelandet ist und ich mehrmals ohnmächtig geworden bin.
12. Der hirnrissigste Plan?
Auf meinen Mann zu hören, als er sagte, dass unser Hausstand locker in den LKW passt. Es passte gerade so auf den letzten Millimeter.
13. Die gefährlichste Unternehmung?

14. Die teuerste Anschaffung?
Unser schönes, schnuckeliges Haus
15. Das leckerste Essen?
jedes Essen, dass ich mal alleine mit meinem Mann in einem Restaurant essen konnte.
16. Das beeindruckendste Buch?
Morgen kommt ein neuer Himmel
17. Der ergreifendste Film?
Star Wars 7
18. Die beste CD?
Ich kaufe keine CDs mehr. Das beste Album war das letzte von Roger Cicero 😢
19. Das schönste Konzert?
keins
20. Die meiste Zeit verbracht mit?
meinen Kollegen
21. Die schönste Zeit verbracht mit?
mit meinem Mann und/oder meiner Tochter
22. 2016 zum ersten Mal getan?
ein Haus gekauft
23. 2016 nach langer Zeit wieder getan?
mit meinem Mann ins Kino gegangen
24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Magen-Darm in jeglicher Form
– meine Depression
– das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Wie wichtig es ist, Kindern ihre Gefühle zuzugestehen.
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Meinem Mann an Weihnachten: Einen von mir genähten Pulli
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mein Mann: Weil er mich so sehr unterstützt.
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich bleibe da, ich laufe nicht weg.
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich liebe dich.
30. Dein Wort des Jahres?
Kita
31. Dein Unwort des Jahres?
Depression
32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?
Vierpluseins
33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
gab keins